Das Bild zeigt das Logo des Heinrich-Heine-Gymnasiums Hamburg. Der Text ist in schwarzen Großbuchstaben auf weißem Hintergrund gehalten, wobei oben „HEINRICH-HEINE-GYMNASIUM“ und unten „HAMBURG“ steht.
Eine Frau in einem blauen Hemd unterhält sich mit zwei jungen Frauen auf einer gut besuchten Veranstaltung oder Messe in einem Saal. Die jungen Frauen halten Flyer und Broschüren in den Händen, während im Hintergrund weitere Personen und Ausstellungsstände zu sehen sind.

Berufs­orientierung

Die Berufsorientierung stellt seit Jahren einen wichtigen Bestandteil unserer Schule dar. Das grundsätzliche Ziel besteht in der Vorbereitung und Beratung von Schülerinnen und Schülern in Bezug auf den individuellen berufsbezogenen Weg nach der Schule. Dieser kann zu einem Studium oder aber auch in eine Ausbildung, evtl. mit dualem Charakter, im In- oder im Ausland führen. Für gewöhnlich begeben sich die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums nach Abschluss des Abiturs auf diesen Weg. Jedoch benötigen einige bereits vorher eine Orientierung über alternative Bildungswege. Ausgehend von diesen vielfältigen Möglichkeiten und Anforderungen hat die Berufsorientierung die Aufgabe, jahrgangsbezogen für eine altersangemessene und kompetenzorientierte Auseinandersetzung mit verschiedenen berufsvorbereitenden und fächerübergreifenden Kompetenzen und Aspekten zu ermöglichen. 

Durchgängige und individuelle Beratung

Beratung ist zentral für eine gelungene Berufsorientierung. Die Schülerinnen und Schüler können am HEINE auf ein komplexes Beratungsnetzwerk zurückgreifen, in welchem bspw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit in regelmäßigen Abständen individuelle Beratungsgespräche anbieten. Insbesondere in den Klassen 9, 10 und in der Sekundarstufe II werden solche Gespräche vermehrt wahrgenommen. Darüber hinaus stehen den Schülerinnen und Schülern mit den Klassen- Seminar-, PGW Lehrkräften und dem BO Team weitere Personen zur Seite, die sie hinsichtlich der individuellen Einschätzung ihrer Fähigkeiten und der Findung von möglichen Berufs- und/oder Studienzielen unterstützen.

Eine Gruppe junger Menschen unterhält sich an einem Stand auf einer Karrieremesse. Eine Frau hinter dem Tisch spricht mit zwei jungen Männern. Auf dem Tisch liegen Werbematerialien und Broschüren aus, im Hintergrund ist ein Banner in deutscher Sprache zu sehen.

1. BO in der Unterstufe

Berufe-Schnuppertag in Klasse 5

Am HEINE sind die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen am Boys’ and Girls’ Day aufgefordert, ihre Eltern an deren Arbeitsplatz zu begleiten. Sollte dies nicht möglich sein, so können die Kinder auch bei Verwandten mitgehen oder die offiziellen Angebote des Boys’ and Girls’ Day für Praktikumsplätze nutzen. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern einen familiären Einstieg in Ablauf und Ausrichtung des Boys’ and Girls’ Day zu ermöglichen.

Boys’ and Girls’ Day in Klasse 6/7

Am HEINE nehmen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 und 7 am Girls’ and Boys’ Day teil, an welchem insbesondere der Einblick in geschlechtsuntypische Berufsfelder ermöglicht werden soll, um bereits in frühen Jahren zu einem kritisch-reflektierten Umgang mit stereotypischer Berufswahl anzuregen und dazu aufzufordern, seine individuellen Stärken in den Vordergrund der späteren Berufswahl zu stellen, anstatt sich von vermeintlich typischen Frauen- oder Männerberufen leiten zu lassen.

2. BO in der Mittelstufe

Betriebspraktikum

In Jahrgang 9 stellt das Betriebspraktikum das Kernstück der Berufsorientierung dar. Die Schülerinnen und Schüler absolvieren ein 3-wöchiges Betriebspraktikum, um einen wirklichkeitsnahen Einblick in die Arbeitswelt innerhalb eines selbst gewählten Berufsfeldes zu erhalten und vorhandene Vorstellungen mit den eigenen Eindrücken und Erfahrungen abzugleichen.

Sozialpraktikum

Mit dem freiwilligen sozialen Praktikum in Klasse 10 besteht eine Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, sich intensiver mit Berufen im sozialen Bereich auseinanderzusetzen. Zusammen mit dem absolvierten Betriebspraktikum und der BO-Fahrt sind hiermit insgesamt gute Grundlagen geschaffen, um sich entsprechend der individuellen Interessenlage und Begabung zu orientieren und die weiteren Schritte in Richtung Profil-, Studien- und Berufswahl aufgeklärt und reflektiert zu tätigen.

Berufsorientierungs-Workshop

Der BO-Workshop in Klasse 10 stellt eine der wichtigsten Säulen der Berufsorientierung am HEINE dar. Hier werden die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops dazu aufgefordert und dabei begleitet, sich mit den eigenen Stärken und Schwächen, berufsbezogenen Wünschen und Zielsetzungen auseinanderzusetzen, um diese dann mit verschiedenen Berufsbildern abzugleichen bzw. in Verbindung zu setzen. 

3. BO in der Oberstufe

Berufsorientierungswoche

Die Berufsorientierungswoche bildet einen weiteren Kernaspekt der Berufs- und Studienorientierung am HEINE. Die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs erhalten in dieser Woche die Möglichkeit, sich von Experten einzelner Berufsfelder über die Anforderungen und Profile einzelner Tätigkeiten informieren zu lassen.

Insgesamt ist die Berufsiorientierungswoche eine Veranstaltung, welche die wesentlichen Ziele des Berufsorientierungsprozesses in sich vereint und den Schülerinnen und Schülern somit eine Vielzahl an Möglichkeiten eröffnet, sich zu (re-)orientieren, eigene Erwartungen und Ziele mit Anforderungen und Informationen zu einzelnen Berufsfeldern abzugleichen, evtl. bereits getroffene Entscheidungen und Erkenntnisse zu reflektieren und (erneut) zu bewerten, um mit einer möglichst realistischen und selbstbewussten Einschätzung der eigenen Wünsche und Fähigkeiten eine aufgeklärte und reflektierte Entscheidung hinsichtlich der zukünftigen Berufswahl treffen zu können.

Exkursionen zu Berufsorientierungsveranstaltungen

Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe werden fortlaufend über interessante berufs- und studienorientierende Veranstaltungen informiert. Der jeweilige Organisationsrahmen variiert hierbei von Veranstaltung zu Veranstaltung und reicht von einmaliger individueller Teilnahme bis hin zu Jahrgangs- oder sogar Veranstaltungen für die gesamte Oberstufe. Durch die Veranstaltungen sollen die Schülerinnen und Schüler auch außerhalb der Schule die Möglichkeit der individuellen Orientierung hinsichtlich möglicher Berufs- und Studienfelder erhalten.

Profilspezifische Kooperationen

Eine weitere wichtige Komponente der Berufsorientierung innerhalb der Oberstufe stellt die Profilwoche dar. In dieser erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in Vernetzung mit den außerschulischen Kooperationspartnern, einen Einblick in jene Berufsbereiche zu erhalten, die einen Bezug zum Profilcharakter aufweisen. Ferner bietet es sich an, diese Woche auch dafür zu nutzen, frühzeitig für Transparenz hinsichtlich der curricularen Anforderungen und Kompetenzen zu schaffen und Kontakte zu knüpfen.

Außerschulische Kooperationen ermöglichen den Blick in die Welt außerhalb von Schule und bieten die Möglichkeit Anregungen und Perspektiven in das Schulleben einfließen zu lassen. Insbesondere in Hinblick auf die Berufsorientierung sind dies wichtige Aspekte, um einen aktuellen, lebensnahen und realistischen Bezug zur Berufs- und Studienwelt zu gewährleisten.

Insbesondere auch für jene Schülerinnen und Schüler, die Gefahr laufen die Oberstufe nicht zu erreichen, vermag dieser Workshop hoffentlich noch wichtige Akzente hinsichtlich der Wahl des weiteren Bildungs- und Berufsweges zu setzen. Aber auch hinsichtlich der bevorstehenden Profilwahl kann diese Fahrt wichtige Erkenntnisse für die Schülerinnen und Schüler generieren.

Infografik zu den Berufsorientierungsprogrammen bei HEINE: Auf der unteren Ebene finden der Schnuppertag und der Girls’/Boys’ Day statt; auf der mittleren Ebene gibt es den Sozialtag, Praktika und die Orientierungsreise; auf der oberen Ebene werden die Orientierungswoche, Hochschulbesuche und Projektkurse angeboten.

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